Yoga: Lebe im Hier und Jetzt.

Achtsamkeit und Yoga sind zwei Begriffe die oft zusammen genutzt werden. Das Leben im hier und jetzt wird als eines der „grössten Ziele“ definiert und gilt heute leider oft als Luxus. Das Leben in der Gegenwart findet meist nicht bewusst statt, viel zu oft beschäftigen wir uns mit anderen Dingen und das meist gleichzeitig. Doch im Moment zu leben ist für mich keine Lebenskunst, sondern eine Übungssache.

Im Yogasutra, das Lehrbuch der Yogaphilosophie, steht folgender Satz gleich zu Begin: 

atha yoga anushasanam

Übersetzt bedeutet das: „Die Yoga Praxis beginnt jetzt.“ oder auch „ Die Yoga Praxis beginnt in diesem Moment.“

Egal ob du nun gerade physisch Yoga übst oder ob du dich beim Wohnungsputz befindest – Yoga kann überall sein und überall geübt werden.

Sei im Hier und Jetzt

Es geht darum Bewusstsein für den jetzigen Moment zu üben. Die Gegenwart ganz klar wahrzunehmen und die Tätigkeiten die wir ausüben bewusst wahrzunehmen. Dabei spielt es keine Rolle ob du gerade den herabschauenden Hund übst oder dich mit den Monatsrechnungen herumschlägst.

In meiner Ausbildung in der Werbe und Kommunikationsbranche habe ich gelernt, dass ein Plakat eine Aufmerksamkeit von nur  2% erhält. 

Wir sind ständig abgelenkt von Social Media, Textnachrichten, E-Mails, eigene Pendenzen und wollen dabei immer alles gleichzeitig erledigen.

Wie Yoga hilft.

Im Yoga kennen wir dafür viele Tools wie Atemtechniken und Meditation. Und selbst die Asanapraxis katapultiert uns ins Hier und Jetzt, denn ohne Fokus und Konzentration geht dabei nichts. Yoga kann dabei ganz individuell sein. Für manche heisst das eine Stunde Meditation oder 90 Minuten die Asthanga Serie durch zu turnen. Für andere ist es auch einfach Fenster putzen oder eine Joggingrunde in der Natur.  Finde dabei dein ganz persönliches Yoga und starte dort wo du gerade bist. 

Das wichtigste in meiner Yogapraxis ist es ganz bei mir zu sein, meine Gedanken für einen Moment abzuschalten und mich nur auf den Moment zu fokussieren. 

Praxistipp: Nimm dir Zeit um bei dir anzukommen.

Viel zu Viel Zeit verbringen wir am Handy oder sind mit unseren wichtigen Pendenzen abgelenkt. Wir planen für die Zukunft oder denke an die Vergangenheit zurück. Zeit um „nichts“ zu tun wird dabei oft verpönnt oder nicht genug wertgeschätzt. Ich finde es ist die grösste Wertschätzung an sich selbst. Diesen Monat habe ich mir wieder bewusst gemacht, wie wichtig diese Zeit ist und folge der #meditationchallenge.

Ja, wieder Social Media – doch es sind keine Verpflichtungen daran geknüpft. Es geht dabei nur darum, Zeit für sich zu schaffen und bei sich anzukommen. Ganz konkret heisst das: setz dich hin, stell dein Handy auf Flugmodus und deinen Timer auf 6 Minuten. Schliess die Augen und bleib bei dir.

Die restliche Zeit kannst du dann gerne wieder auf Instagram und Co. verbringen. Vergiss dabei nicht anderen davon zu erzählen und #meditationchallenge zu taggen. 😉