In 3 Schritten Stress reduzieren

Wir alle kennen Stress und suchen Tipps wie wir den Stress reduzieren können. Doch was ist Stress überhaupt? Und was hilft gegen Stress?
Ich zeige dir in 3 Schritten wie du besser mit Stress umgehen kannst und verrate dir eine Methode die mir dabei geholfen hat.

Was ist Stress eigentlich?

Im Ayurveda wird Stress als Energie bezeichnet. Grundsätzlich also nichts schlechtes. Wenn wir an Stress denken, nehmen wir das aber meist als negativ wahr. Stress wird als eine Situation bezeichnet in der man unter hohem Druck und Anspannung steht. Unser Körper schaltet in solchen Situationen in den Stressmodus. Alle Funktionen werden so ausgerichtet, den Körper bestmöglichst zu unterstützen. 

  •  Unsere Blutgefässe verengen sich 
  • die Muskeln spannen sich an
  • die Verdauung wird angehalten
  • Blutzucker für schnelle Energie wird in unsere Blutlaufbahn geleitet

Grundsätzlich dient uns Stress also um vor Gefahren davon zu rennen oder eben dagegen anzukämpfen. 

Da wir aber in der modernen Gesellschaft wenigen Gefahren von aussen ausgesetzt sind, basiert der Stress den wir kennen vor allem im Kopf. 

Wie du den Stress im Kopf reduzieren kannst, das zeige ich dir in dem Ayurveda Talk.

Was sind Stressauslöser?

Der erste Schritt um besser mit Stress umzugehen ist es seine eigenen Stressauslöser zu erkennen. Stress wird von jedem anders wahrgenommen, weshalb das für jeden andere Auslöser sein können.

In erster Linie gilt es also zu erkennen:
In welchem Bereich man gestresst ist?
Was genau ist es das mir Stress bereitet?
Und was genau ist der Auslöser für die Stresssituation?

Der Auslöser selbst löst aber noch keinen Stress aus, es sind die Gedanken und Bewertungen die wir daraus ableiten.  Zum Beispiel wenn man im Supermarkt an der Kasse steht und etwa noch 6 Leute vor einem stehen. Die Situation an für sich hat noch nichts stressigen an sich. 

Wenn mann nun aber weiss man hat nur noch etwa 10 Minuten Zeit, weil der Chef ein kurzfristiges Meeting einberufen hat und man da pünktlich sein muss, kann  die Situation schnell anders bewertet werden. 

Das was einem Stress bereitet ist in diesem Fall die Lange Schlange, doch der Auslöser für den Stress war aber das kurzfristig angesetzte Meeting und nicht die lange Schlange im Supermarkt. 

Vom Gehirn werden die Auslöser also erstmals ganz neutral aufgenommen. Erst unsere Bewertung zur jeweiligen Situation entscheidet ob daraus nun Stress wird oder nicht. Die Bewertung wird aufgrund der bereits gemachten Erfahrungen und Erkenntnissen gemacht. 

Wie reagiere ich auf Stress?

Der Körper reagiert auf eine Stresssituation eigentlich immer gleich. Und auch auf mentaler Ebene läuft die Situation eigentlich meist gleich ab. Um zu erkennen, wie man selbst auf eine Situation reagiert, hilft es wiederum seine eigene Gedanken zu beobachten und sich folgende Fragen zu stellen:

Wie reagiere ich auf Stress?
Wie ist mein Atem?
Wie fühlst du dich im Verlauf des Tages? 

Wenn man weiss, wie man reagiert und wie man sich fühlt. Kann man aktiv dagegen angehen.

Wie reduziere ich nun Stress?

Wenn du nun deine Stressauslöser kennst, weisst du nun auch was du tun kannst um den Stress zu reduzieren. Dies ist wohl nicht die einfachste Übung, denn obwohl wir wissen das man Stress hat, fällt es einem nicht immer ganz einfach die Situation zu ändern.

Um Stress langfristig zu minimieren ist es aber wichtig, sich ernsthaft  die Frage zu stellen was man im Alltag ändern muss. Ein wichtiger Punkt dabei ist: Sich selbst Grenzen zu setzen, Nein zu sagen und klar werden was wirklich wichtig ist.

Ein Supertool, dass ich bei einem Coaching entdeckt habe und mir  besonders gut geholfen hat über meine  Wohlfühlzone oder Stress-Freie-Zone  klar zu werden ist „Das Rad des Lebens“.

Wenn du das auch für dich ausprobieren magst, habe ich dir unter folgendem Link eine Vorlage erstellt.

> Hol dir dein persönliches Rad des Lebens 

Und wie gehst du mit Stress um?

Schreib mir deine persönlichen Erfahrungen oder Teile mit mir deine eigenen Tools direkt in die Kommentare.